Von Riobamba zum Chimborazo

Von christina, 2. September 2010 15:32

Der höchste Berg Ecuadors, Chimborazo, liegt zwar nur 36 km von der Provinzhauptstadt Riobamba entfernt, doch wie man dort hinkommt bzw. welches Budget man für diesen Ausflug aufwenden will, muss man sich schon überlegen.
So kann man entweder mit dem öffentlichen Bus für nicht mehr als 3 US$  zum Parkeingang fahren und von dort 8 km zum ersten Refugio gehen, eine andere Möglichkeit ist es ein Taxi für Hin- und Rückfahrt für 40 US$ zu mieten (das Taxi wartet dann oben 1h). Das einfachste, aber teuerste, ist es wohl sich einer Reisegruppe für 35 US$ pP anzuschließen, hier ist auch eine Biketour inbegriffen. Bei jeder dieser Varianten muss noch eine Parkgebühr in Höhe von 10 US$ bezahlt werden.

Da wir doch etwas unabhängiger sein wollten, mieteten wir uns ein Taxi für die Hinfahrt (25 US$), das uns zum ersten Refugio führte. Der ehemalige Vulkan war noch in der Wolkendecken eingehüllt, doch konnte man bereits die ersten Sonnenstrahlen über seinen Gipfel strahlen sehen.
Der Chimborazo sollte angeblich vom Erdmitte gemessen der höhste Berg der Erde sein, 2 m höher als der Mount Everest.
Vom ersten Refugio ging es noch 200 Hm zum 2. Refugio, das für die meisten Bergbezwinger die Ausgangsposition bietet. Hier befanden wir uns bereits auf 5000 m und wiedermal machten wir die Erfahrung, dass die Luft knapp werden kann, auch wenn wir dachten, dass die letzten Tage in der Höhe von Quilotoa uns für die Akklimatisierung geholfen hat.
So standen wir dann eine Weile unter dem Gipfel des 6,310 m inaktiven Vulkans. Dass sich das Wetter in den Bergen rasch ändern kann, merkten wir auch hier. Dicke Nebelschwaden über Sonnenstrahlen, die das Gletschereis des ehemaligen Vulkans zum Glitzern brachte, durften wir miterleben, nur die Sicht auf den Gipfel blieb uns verwehrt. Um unseren Höhenrekord von 5000 m zu brechen, gingen wir noch etwas bergauf, doch die herrschende Kälte und die schlechte Ausrüstung rief uns zur Umkehr.
Da wir kein Taxi mehr hatten, gingen wir die 8 km zum Parkeingang hinunter. Auch hier brachten die plötzlich aufkommenden Nebelschaden die Vulkanlandschaft in ein mystisches Bild. Doch wenn es wieder aufklarte, konnte man den hinter uns befindlichen Berg wieder in all seiner (oft Wolken-)Pracht sehen.
Als wir schließlich den Eingang erreichgten, hieß es, der Bus käme in 10 min. Doch wohl eher südamerikanische 10 min, denn wir warteten fast eine Stunde auf den nächsten Bus – es fährt nämlich nur einer pro Stunde. Also happy waiting :-)

Eine Stadt ohne Plakate ist eine Stadt ohne Kultur

Von ritchy, 1. September 2010 22:35

Dies trifft natürlich auch auf Graffitis zu …

Santiago de Chile – Quito – Banos – Cuenca

Ingapirca

Von ritchy, 1. September 2010 20:07

Von Cuenca aus fährt man mit dem Bus nach El Tambo, dort geht es mit einem Bus weiter direkt nach Ingapirca, dies dauert so ca. 2,5 Stunden, kostet aber nur ca. 3 Dollar pro Person. Die Ruinen dort sind sehr gut erhalten und die Landschaft auf ca. 3800 Metern lädt eigentlich zum Verweilen ein. Leider bekommt man in sämtlichen Reiseführern und Touristeninformationen keine Details ob der Ort Hotels hat. Wir haben aber welche gefunden und sie müssen auch nicht teuer sein. Für 10 Dollar kann man in dem kleinen Ort schon übernachten. Der Eintritt für die Ruinen selber beträgt inklusive Führung 6 Dollar, miteingeschlossen ist auch der Besuch in einem kleinen Museum das einige Zeittafeln zeigt und auch kleine aber feine Kostbarkeiten der Inkas und Cañaris enthält. Leider sind diese nur nummeriert und man kann dann seiner Fantasie freien Lauf lassen..
Ingapirca ist eine der bedeutsamsten Stätten der Cañari Kultur in Ecuador, von den Spaniern als Castillo bezeichnet, ist sie aber mehr eine Kultstätte und diente der Observation von Sonne und Mond.

Ecuador Tiempo meteorológico – Previsión meteorológica de 7 días para Cuenca, Ecuador – Freemeteo.com

Von ritchy, 1. September 2010 14:55

4 Tage in Quilotoa

Von christina, 1. September 2010 14:38

aufe aufn Cotopaxi

Von christina, 28. August 2010 03:14

Zwar ist dieser Ausflug schon fast 2 Wochen her, doch haben wir mit dieser Tour unseren Höhenrekord auf 5000 m gesetzt.

Doch wer denkt, dass wir diese ganzen Meter zu Fuss gegangen sind, der irrt. Wir wählten den etwas einfacheren Weg.
Jede Reiseagentur in Quito bietet Touren, entweder Cotohike oder Cotobike an. So wählten wir Cotobike für 40 US$ plus 10 US$ Parkgebühren waren dann noch am Eingang zu berappen.
Die Fahrräder wurden bereits vorher im Hotel Papagayo aufgeladen, am Parkeingang gab uns unser israelischer Guide noch Infos über den Cotopaxi (5.897m) und Umgebung und schon fuhren wir zum Parkplatz, der auf 4.200 m liegt.
Von dort aus sollten wir noch 600 Höhenmeter zum Refugio schaffen, das für die Gipfelstürmer als Nachtquartier gilt.
Klingt zwar alles sehr einfach, doch die hier schon bereits dünne Luft machte aus einem 1 km Spaziergang eine Wanderung von einer Stunde und wir alle kamen ganz schön ins Schnaufen und um Luft ringen. Doch endlich oben angekommen, änderte sich auch das Wetter schlagartig. War es zuvor noch sonnig und nur einige Wolken um den  zweithöchsten Vulkan Ecuadors sichtbar, so zog es immer mehr zu und als wir nochmals 200 m höher zum Gletscher auf 5000m stiegen, kam Nebel auf und fing es zu schneien und ein wenig zu hageln an, sodass wir rasch zum Abstieg ins Refugio gezwungen waren. Doch nach einer Weile klarte es wieder auf und wir konnten endlich den angeblich höchsten aktiven mit einem Gletscher versehenen Vulkan der Welt klar und deutlich sehen.(Die letzte größere vulkanische Aktivität war im Jahre 1976.)
Doch nun mussten wir bereits wieder absteigen um unsere Drahtesel zu besteigen und bis zum Parkeingang hinunter zu biken. Aber auch hier verschwand die Sonne bereits rasch hinter dicken Regenwolken, sodass wir ziemlich durchnässt unten ankamen.
So war es ein Tag bei allen möglichen Witterungsverhältnissen am höchsten aktiven Vulkan von Ecuador, einfach genial und die Tour sicherlich ihr Geld wert.

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