Bienvenidos a Señora y Señor Quetzal

Von Administrator, 26. Mai 2013 23:25

Wir befinden uns in der Nähe des höchsten Punktes der Panamericana in Costa Rica, am Cerro de la Muerte (der nicht beschildert ist), in der Lodge „Mirador de Quetzales“ auf 2650 m Höhe. Diese sehr empfehlenswerte Unterkunft befindet sich bereits im Parque Nacional de Quetzal, einem Nebelwald. Die Nacht kostet 50 US $ pP inkl. Abendessen (Trucha con ajillo sehr lecker), Frühstück und eine 2 stündige Tour im Nationalpark.
Wie man sich bei dieser Höhe vorstellen kann, können die Temperaturen schnell sinken, und so schlafen wir in einer Holzhütte bei ungefähr 5 °C  und zum ersten Mal in Costa Rica erfahren wir was “Kälte” (ansonsten haben wir gute 25- 35 Grad) bedeutet. Somit haben wir auch unser warmes Gewand nicht umsonst mitgeschliffen.

Morgens gegen 6 Uhr bekommen wir unser heißes Frühstücksgetränk und unsere Tour auf der Suche nach dem Quetzal beginnt. Da im Moment nicht viele Vögel auf unserer Finca zu sehen sind, fahren wir zur Nachbarsfinca „La Esperanza“, denn dort gibt es ein Quetzal-Nest. Und auch gleich bei der Ankunft sehen wir das Weibchen mit einer Aguacatilla-Nuss (Kern einer wilden Avocado) im Mund und das Männchen aus dem Nest herausluken bzw. teilweise auch nur seine schönen langen Schwanzfedern. Und so flogen sie mal hin zum Nest, mal in den Baum und wieder weg. Sehr nett diesen Vögel nachzujagen.

Einige Infos über den Queztal (Familie Trogon):

Schon zu Zeiten der Azteken und Mayas waren diese Vögel sehr angesehen, ihre Schwanzfedern schmückten die Oberhäupter der Stämme. So wurde der Quetzal auch Göttervogel genannt.
Da der ursprüngliche Lebensraum bereits sehr minimiert wurde, kann man ihn nur noch in einigen Gebirgswäldern/Nebelwäldern auf ca. 3000 m Höhe in Costa Rica antreffen (Monteverde und Nationalpark Quetzal).
Das Männchen kann bis zu 1 m langen Schwanzfedern haben, wobei der Körper nur ca. 30 cm groß ist. Das Federkleid ist schillernd grün, wobei der Bauchpart rot gefärbt ist und sie einen gelben Schnabel besitzen. Das Weibchen ist etwas unauffälliger, ohne die langen Schwanzfedern und auch das Federkleid ist nicht so leuchtend.
Sie ernähren sich hauptsächlich von wilden Avocadokernen, wenn diese gerade nicht wachsen, können sie sich auch von anderen Samen und kleinen Insekten ernähren.
Die Nester werden in abgestorbenen, morschen Baumstümpfen in ca. 4 bis 20 m Höhe gebaut.
Das Weibchen legt 2 hellblaue 35×30 mm große Eier. Die Jungen schlüpfen nach ca. 20 -30 Tagen und 1-2 Monate später sind sie bereits flugfähig. Jedoch trennen sich die Eltern von den Jungen erst nach 4-5 Monaten nach dem Schlüpfen.
Das Elternpaar bleibt oft zusammen und benutzen jahrelang das gleiche Nest (bei guten Bedingungen).

Costa Rica – die ersten Tage…..

Von Administrator, 13. Mai 2013 17:05

Gleich nach Ankunft ging es los zum ersten Vulkan – Vulcan Poás
Höhe: 2574 m
Durchmesser: 1320 m
Tiefe: 300 m
Wassertemperatur: ca. 40 Grad

Leider kann man den Krater mit seinen Rauchschwaden nur von einem Aussichtspunkt beobachten, ein Rundgang bzw. Abstieg ist nicht möglich. Doch führt ein hübscher Weg durch den Dschungel zu einem inaktiven Vulkan, heute eher ein See mit dem Namen Laguna Botos.

Unsere erste Unterkunft “Termales de Bosque”…..ein Hotel mit Naturthermalanlage mitten im Dschungel – 85 US-$ für beide…

Nicht weit weg von dieser Unterkunft befindet sich in La Marina ein Wildlife Rescue Center. Dies ist kein gewöhnlicher Zoo, eher ein heim für verletzte Wildtiere (aus Reservaten), ausgesetzte Haustiere oder solche, die illegale Handelsware missbraucht wurden.

Mariposario/Ranario im Arenal Nationalpark – Conservatoria Maripos (Eintritt 7 $)

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