Nachrichten getagged: leben zwischen himmel und erde

Good morning Angkor Wat

Von ritchy, 16. April 2015 09:39

In den frühen Morgenstunden herrscht heftiger Betrieb in den Ruinen von Angkor Wat. Täglich strömen tausende Menschen in das UNESCO Welterbe nahe Siem Reap. Gut 2 Millionen Besucher im Jahr.  Derzeit gibt es das Bemühen aus diesen 2 Millionen, 5 Millionen zu machen. Dafür wurden Minen weggeräumt und andere Stätten freigelegt und sichtbar gemacht. Eine kleine Fotoserie aus Angkor Wat möchte ich hier zeigen. Es war aber trotzdem aufregend dort zu sein und das Spektakel in aller Gelassenheit zu dokumentieren.

Ausflug zu den schwimmenden Dörfern am Tonle Sap See

Von ritchy, 13. November 2013 14:08

Unser erster Ausflug ging mit Le Sovanna, einem quirligen und umtriebigen jungen Mann zum Tonle Sap See, nach einer Stunde im Tuk Tuk, schifft man sich ein und fährt geruhsame 2 Stunden mit einem Boot zu den im November überfluteten Dörfern. Als wir vor 3 Jahren dort waren, war der See anfang April eine Lacke und eigentlich war von der Schönheit damals gar nichts zu sehen. Allerdings konnten wir so die Aussicht auf die konstruktion der Stelzenhäuser voll geniessen. Der Trip kostet übrigens 20.- $ pro Person. Es ist auch davon abzuraten diese Reise selber zu unternehmen, da die “Bootsmafia” dann die Preise festlegt wie es ihr passt.

Als man sich noch nicht in der Neuen Donau abkühlen musste

Von ritchy, 7. August 2013 09:28
winter auf der donauinsel

winter auf der donauinsel

Casas de Costa Rica

Von ritchy, 9. Juli 2013 15:13

Costa Rica auch die Tierwelt bietet einiges und die Bananen sieht man nun öfter

Von ritchy, 27. Juni 2013 15:11
unser erstes auto, noch vor der geschichte mit dem abgebrochen schlüssel

unser erstes auto, noch vor der geschichte mit dem abgebrochen schlüssel

Alles gesehen? Mitnichten! Costa Rica kann mehr, muss mehr können. Diese Tage am Playa Junquillal waren, dass was man zur Entspannung braucht, zu kurz wie immer, aber sehr angenehm. Sonst war der weitere Plan eigentlich nicht vorhanden. Da gibt es den höchsten Berg auf Costaricanischen Gebiet, den Cerro Chirripó ein erloschener 3820 Meter hoher Vulkan würde mindestens 4 Tage in Anspruch nehmen, denn um auf den Gipfel zuklommen sollte man in unterwegs eingerichteten Refugios schlafen, das würde bedeuten man braucht einen Schlafsack, der aber nicht im Gepäck ist.  Irgendwie würde uns diese Route aber dann auch zuviel Zeit kosten und wir überlegten weiter ob es sich überhaupt auszahlen würde an die Karibikseite zu fahren um dort Tortuguero mit seinen Mangroven und Krokodilen zu besichtigen, aber auch das war nicht ganz so passend, da wir erfuhren das die Kanäle um diese Zeit wenig Wasser führten. No na!  Was hat Costa Rica noch zu bieten? In diesem Sinne auf alle Fälle einen gewissen Hang zum Erlebnisurlaub. Sicherlich, überall gibt es Canopy, Rafting, Kayak fahren, über Hängebrücken durch den Selva laufen, Reiten wird auch hie und da angeboten, aber zum ersten mal sind wir der Meinung das die eigentliche Erfahrung, etwas zu erkunden, fehlt. Nach Talamanca das weiter im Süden liegt, wäre es laut unserer Zimmervermieterin dann doch zu weit, denn auch unsere Zeit läuft und die Strassen dort sind alles andere als gut.  So beschlossen wir einfach zum Parque Nacional Manuel Antonio zu fahren. Auf 19,83 km² Fläche sollten sich in der Hauptreisezeit die Touristen auf die Füsse treten, wir aber sind ja extra im Mai gekommen um dem aus dem Weg zu gehen. War auch gut so! Von unserem ruhigen Strand ging es zurück via Nicoya, entlang einiger Plantagenkilometer, die sich hier über die Halbinsel ausweiten zu beginnen über eine freundschaftlich gebaute Hängebrücke aus Taiwan, wo wirklich die Ticos anrücken um dort Fotos zu machen sich ein Eis zu kaufen um dann wieder im Bus nach San Jose zu gurken. Vollklimatisiert natürlich! Draussen staut sich die Hitze, während wir über die Brücke fahren, sehr vorsichtig, denn hier ist es üblich das die Menschen in der Mitte der Fahrbahn stehen bleiben um ein Foto zu schiessen.

fotosession auf der brücke

fotosession auf der brücke

Weiter ging es nach Puntarenas, wo wir uns das erste mal verfahren haben, dies dürfte daran gelegen haben das die Abzweigung nur auf einer Seite der Strasse beschildert war. Eigentlich ja erfreulich, sah ich erstmals eine Stadt quasi von innen.  Am anderen Ende der Stadt angelangt ist dann ein Fährhafen und ein mit lauter Discomusik beschallter “Beach” wie man ihn aus MTV kennt. Eingezäunt und mit Ticketschalter.  Was man auf einer schnurgeraden Einbahnstrasse hin gefahren ist, es waren vielleicht 8 Kilometer, fährt man eben auf der Gegengeraden wieder retour. Städtisches Leben ist hektisch, dachte ich mir, vor allem wenn man in einem Auto sitzt und keine Verkehrsregeln zu gelten scheinen. Irgendwie hatte ich immer eine Schlange hinter mir, das bringt mich jetzt zum Schmunzeln.

Endlich dann kamen wir auf eine Autobahn, wohl gebaut damit die ab hier beginnenden Palmölplantagen und Fabriken gut angefahren werden können. So folgten wir den Palmen, nach Quepos. Erst denkt man ja es sei ein exotischer Wald aber bei genauerer Betrachtung steht hier Palme an Palme im immer gleichen Abstand und das wirklich über Kilometer. An einigen Abschnitten dann wieder kleine ärmliche mit Wellblech verkleidete Hütten, den Garten voller Bananenbäume, und hin und wieder eine Fabrik aus der es raucht und ich muss sagen auch nicht sonderlich gut riecht. Überall kommen, ehe es zu Regnen beginnt Arbeiter mit Machete und Fahrrad oder zu Fuss aus den Palmenhainen um den Heimweg anzutreten. Dies ist jedenfalls meine subjektive Wahrnehmung. Und kaum hab ich das angedacht, fielen auch schon die ersten Tropfen vom Himmel, grosse immer mehr werdende Tropfen, es fängt an zu Blitzen und der Donner folgt stehenden Fusses. Die Rücklichter des Vordermanns verschwimmen immer mehr und bald nimmt man nur mehr einen hellroten Fleck an der Vorderscheibe wahr. So bewegen wir uns einige Kilometer, nicht wissend wohin es genau geht, immer dem roten Pünktchen nach, ehe wir die Abfahrt zum Parque Nacional Manuel Antonio erahnen können. Fein, auch der vor uns biegt ab. Also nichts wie hinterher. Zum Glück lässt der Regen nach und als wir Quepos erreichen waren es nur mehr grosse schwere Tropfen die uns bei der Zimmersuche auf den Kopf fielen. Auf den Kopf fiel uns auch wo wir da plötzlich gelandet sind. Wow! Riesige Hotels, niemand konnte mehr Spanisch, zumindest die Menschen an der Rezeption, kurz war ich erschüttert, sind wir hier am  quasi Mallorcanischen Teil Amerikas gelandet? Ja dies wird sich bestätigen als wir dann unseren freundlichen und bemühten Rezeptionisten mit Spanisch etwas länger zappeln liessen. Irgendwie war es witzig, wie sich der Mann abmühte uns die Preise seines Zimmers zu nennen. Nach 10 minütigen Verhandeln, dann doch auf Englisch weitergesprochen. Babaloo Inn war also unsere Absteige. Und wir staunten nicht schlecht als wir von unserem kleinen Balkon aus ein Faultier durch den Garten steigen sahen. Es war übrigens um einiges schneller als ich mir das erwartete. Erstmal entspannt den Ort erkunden wieder Infos suchend, diesmal auch eher erfolglos, planten wir einfach früh aufzustehen um den Nationalpark besuchen. Gesagt getan.

Parque Nacional Manuel Antonio

nach der tour mit dem guides landet man an diesem strand

nach der tour mit dem guides landet man an diesem strand

Am nächsten Morgen, sehr früh, begaben wir uns auf die andere Seite des Hügels und ein kleiner Touristenort mit Strand, der im Reiseführer  so nett als eine Art Bibione beschrieben wird tat sich auf. Gleich wusste ich auch warum. An jeder Ecke stand irgendwer und wollte Parkplatz verkaufen, Tour verkaufen, genau wissen was wir hier machen wollen und und und.. Echt nevig in aller Frühe. Als wir dann den Parkplatz (3500.-Col) und unser Ticket (10.-$) im Sack hatten frühstückten wir im Auto und Christina überredete mich doch einen Guide zu nehmen. 20.- Dollar für 2 Stunden. Dafür war er ausgerüstet mit einem Fernglas durch das man wirklich detailiert einige Tiere sah. So kamen wir zum Beobachten von Faultieren, Fledermäusen, Affen und diversen Eidechsen sowie einigen Insekten. In der Hochsaison, die ja bekanntlich von November bis April herrscht muss es hier zugehen wie in einem Ameisenhaufen. Ob man da noch Tiere sieht kann ich nicht beantworten. Nach dem Ende der Führung darf man dann noch an den Strand gehen, der allerdings wirklich aus einem Kitschfilm entsprungen scheint. Wenn man nicht aufpasst will einem der Waschbär das Essen klauen und ein Äffchen nimmt sich was herumliegt, also immer schön alle Dinge beisammen halten. Auch ist es gefährlich unter den Manzanillobäumen zu liegen, denn die Früchte lähmen die Atemwege, also auf keinen Fall kosten, auch die Blätter haben einen Saft welche Juckreiz auslösen und der angeblich zu leichten Verätzungen führt, wie mir der Parkwächter erklärt.
Mit dem pünktlich einsetzenden Nachmittagsgewitter nähert sich der Tag dem Ende und wir arrangieren noch eine Bootsfahrt durch die Mangroven die uns am nächsten Morgen auch noch einige ahhhs und ooohs entlocken wird. Aber nur gedachte, denn schon das Klicken der Kameras ist in diesen sensiblen Gewässern ein Störfaktor. Wir wissen jetzt das hier wirklich Krokodile leben die sich in der Morgensonne wärmen und später  unserem Ruderboot vorausschwimmen sollten, mitten hinein in den Mangrovenwald. Die Mangrove ist ein Baum der sich darauf spezialiert hat im brackigen Wasser zu wachsen. Die Wurzeln der Pflanze reichen bis zu 9 Meter tief in den Boden, aus Früchten die meist von Affen gefressen werden, entstehen neue Bäume in dem sie die Fruchtreste, welche konisch geformt sind,  in den Schlamm werfen. Mit der immer höher stehenden Sonne wird es stickiger, die Luftfeuchtigkeit steigt unerbittlich und kaum ein Windstoss erreicht das Dickicht. Sich hier zurecht zu finden ist eine Kunst, aus diesem Grund knackt unser Bootsmann immer wieder Zweige ab oder wirft Blätter ins Wasser, denn das Wasser selbst scheint sich keinen Milimeter zu bewegen. Von draussen hört man aufgeregte Schreie der Affen, aber auch teilweise der Menschen, welche sich oft gleichen. Drinnen dürfen wir beobachten wie Krabben auf den Bäumen leben, Vögel ihre Jungen füttern, nur die Schildkröten bekommen wir leider nicht zu Gesicht. Nach 3 Stunden ist die Fahrt zu Ende, das Krokodil schwimmt irgendwie vor dem Boot an Richtung Strand, wo gerade zwei grosse weisse Reiher landen. Diese Entscheidung war goldrichtig. Unser Bootsmann wollte uns noch unbedingt eine Anaconda zeigen aber die konnte man nur abends sehen, so beschlossen wir einen Strandspaziergang durch unser “Bibione” zu machen, ich konnte mich gar nicht mehr erinnern, wie es ist, Liegen mieten zu müssen, Surfstunden, Eisverkäufer, sogar Zigarren und Schmuck wird von fliegenden Händler feilgeboten.

das kleine bibione von costa rica ;)

das kleine bibione von costa rica ;)

Wir aber hatten genug von dem Trubel und bevorzugten es weiter über den Cerro de la Muerte einem 3454 Meter hohen Pass, dem höchsten Punkt der Interamericana in Costa Rica, den Göttervogel suchen zu gehen. Der Quetzal, ein rarer seit jeher verehrter und gejagter Vogel ist in seiner Erscheinung wirklich bildhübsch, wie ihr auf den Bildern Christinas im link sehen könnt. Wieder wird es kühl, fast angenehm, nach knappen 40° Grad in Quepos, hat es hier nur mehr gefühlte 5° Grad. Beim Aussteigen muss man erst mal nach Luft schnappen und die paar Meter vom Parkplatz zur Rezeption des Mirador de Quetzales Hotels sind schon richtig anstrengend. Die Architektur erinnert mich irgendwie spontan an El Bolsón in Argentinien, das Wetter allerdings auch. Es zieht Nebel auf und wieder ab, hin und her geht dieses Schauspiel, gegen die Langeweile machen wir einen kurzen Rundgang durch den hauseigenen Nebelwald, fotografieren die Kolibris welche sich an den Futterstellen streiten und laben und bereiten uns so auf den morgendlichen Ausflug vor. Schon ganz aufgeregt, was man wohl sehen wird. Zoo ist es ja keiner. Aus dem Forellenpuff werden uns frische “Truchas” serviert mit anständig viel Knoblauch garniert, eine Miniheizung bekommen wir auch, wir unterlassen es aber diese anzuwerfen, nehmen die extra lange Unterhose zum Schlafen und machen das auch bis der Hahn krähte.

Der Tag an dem wir den Quetzal sehen werden brach sehr früh an. Durch leichten Nebel sahen wir die Sonne aufsteigen und waren erleichtert das es nicht gleich regnen wird. Mit unserem eigenen Auto und einem Kakao im Magen lotste uns unser Guide zu einer anderen Finca. Zielstrebig gingen wir hinauf auf eine Anhöhe die ich keuchend erklomm und siehe da, hingen aus einem morschen Baumstamm doch schon ein paar Federn. Schillernd grün und gut einen halben Meter lang. Die nächsten knapp 3 Stunden bewegten wir uns nur mehr im Kreis dieses Baumes, die Sonne stieg hoch um aber wieder hinter Wolken zu verschwinden, der Quetzal aber blieb, so entstanden wirklich schöne Bilder und Erinnerungen an den Göttervogel. Nach einem typischen Frühstück aus Reis mit Bohnen “Revueltos” und Bananen mussten wir wieder des Weges ziehen, nicht ohne einer dringenden Empfehlung die Lodge zu besuchen.

hier wohnt der göttervogel - der baum ganz rechts

hier wohnt der göttervogel - der baum ganz rechts

Durch leichten Nieselregen und atemberaubenden Grün ging es wieder den Berg hinunter, zuerst nach Cartago, dort herrschte gerade Ausnahmezustand auf den Strassen, denn die dortige Fussballmannschaft war gerade nach langer Abstinenz ins Finale der Meisterschaft gekommen. Aalles war mit blau weissen Fahnen geschmückt und ausgestattet worden, die Menschen hupten sich auf der Strasse zu wenn sie jemanden mit einer Fahne am Auto begegneten. Wie sich später aber herausstellte, ging der Titel dann doch an Heredia wegen eines wirklich unglücklich geschossenen Elfmeters im Elfmeterschiessen. In Orosì kamen wir dann trotzdem an.
Nach der langen Fahrt waren wir also wieder im Tal angekommen, naja auch noch um die 1000 Meter hoch, wird Orosí eingenommen von Sportlern die aus dem nahe gelegenen Cartago und San Jose kommend ihr Wochenende zwischen den dortigen Kaffeeplantagen verbringen. Meist sind es ganze Gruppen von Radfahrern die einem das Leben auf der Strasse erschweren. In Orosí kann man sowas wie Kaffeefahrten machen, einmal um den dortigen Stausee um von verschiedenen Aussichtspunkten das Tal zu fotografieren, es gibt sogar einen Künstler der Fotos auf Kaffeebasis entwickelt, was ich sehr gerne gesehen hätte aber die Werkstatt hatte leider geschlossen. Andere Fixpunkte sind ein bis auf die Grundmauern abgewracktes Kloster, die älteste Kirche Costa Ricas steht im ort gleich neben der Cancha, Kaffee trinken und Chicharones essen. Diese Tour macht man innerhalb von Stunden und erinnert ein wenig an einen Heurigenausflug. Auch gibt es ein Thermalbad  welches sonntags dann doch zu voll war um es zu geniessen. Wir fuhren in den Parque Nacional Tarapanti wo wir 2 Kilometer vor dem Eingang Quartier bezogen, wieder nur Vögel im Kopf hatten und am nächsten Morgen gleich los starteten. Hier kann man mit dem Auto durch den Park fahren, es gibt Parillas mit kleinen Hüttchen am Fluss und lästige Nasenbären die wohl was zu fressen haben wollen. Massgeschneidert auf Tagesausflügler aus den vorher genannten Ballungsräumen, war das auch nicht das Gelbe vom Ei, etwas müde von den letzten anstrengenden Tagen quartierten wir uns in ein Hotel mit Aussicht über das Orosítal und verbrachten die Zeit mit relaxen und Bilder sortieren. Dort auf diesem Parkplatz sollten wir auch merken das unser Autoschlüssel abgebrochen ist, und zwar im Zündschloss! Mierda! Ran ans Telefon, mit den saftigsten Überraschungen gerechnet, denn es war ja Sonntag, aber siehe da. Der Mann im Büro von Europcar rief wirklich wie ausgemacht eine halbe Stunde später zurück und sagte das wir ein neues Auto bekommen. Kein Problem! Während ich das Auto ausräumte, dachte ich an eine Erfahrung in Argentinien die uns 3 Tage gekostet hatte. Mit der selben Firma! Oje, das kann dauern. Aber nix! 2 Stunden später kam ein junger Mann mit einem neuen Auto sagte es sei ein Materialfehler und wir checkten dann noch schnell ob es Kratzer oder anderes hatte, alles klar, es geht also weiter. Wieder war es ein Toyota RAV4 der uns weiterbringen sollte.

im nebelwald

im nebelwald

In dieser Nacht werde ich nicht schlafen, denn in der Stille krachte unsere Balkontüre laut auf und es begann alles ordentlich zu wackeln. Das dauerte eine gute Minute, gefühlt aber um einiges länger. Ein schweres Erdbeben raubte mir den Schlaf, so ging ich in der Nacht spazieren und machte Bilder von einem Gewitter das hinter dem Tal durch die Wolken leuchtete. Ganz durchgemacht hab ich aber nicht, denn irgendwann war ich müde genug um mich wieder in mein Bett zu legen  und ein bisschen zu schlafen. Am nächsten Morgen haben wir in den Nachrichten gesehen das es ein Erdbeben an der Küste bei Talamanca ganz im Süden war. Also eigentlich in Panama wie wir später gesehen haben und 6,5 auf der Richterskala können schon ganz schön wackeln, wenn man dann noch über einem Abhang liegt ist das fast grausam. ;)
Wir wollten schon wieder auf einen Berg und was macht er? Er spuckt Asche aus, somit ist der Turrialba auch für uns unerreichbar. Die Freude über das Sehen der Aschewolke währte nur kurz denn auch hier sind ständig Wolken im Spiel. Davon aber später mehr.

cafe plantagen bei orosí mit reihenhaus

cafe plantagen bei orosí mit reihenhaus

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