Category: Weltreise

Am Bayon in Angkor Wat kann man auch allein sein

Von ritchy, 21. April 2015 16:36

Wenn man sich Zeit nimmt, kann man auch in Angkor Wat wunderbar gemütlich seine Runden drehen und fast allein die Bauwerke genießen, wie hier den Bayon, ein von den Khmer im 12. Jahrhundert erbautes Gebäude. Wir sind umgeben von 37 Türmen, aus jedem dieser Türme blicken uns Gesichter zu, fast komplett Ident, eine Meisterleistung der Erbauer. Angeblich sollten früher mal 54 solcher  Türme gestanden haben. Viele der heute stehenden Türme sind Rekonstruiert worden.

cambodia-bayon@angkor-wat-panorama (1 von 2)

Good morning Angkor Wat

Von ritchy, 16. April 2015 09:39

In den frühen Morgenstunden herrscht heftiger Betrieb in den Ruinen von Angkor Wat. Täglich strömen tausende Menschen in das UNESCO Welterbe nahe Siem Reap. Gut 2 Millionen Besucher im Jahr.  Derzeit gibt es das Bemühen aus diesen 2 Millionen, 5 Millionen zu machen. Dafür wurden Minen weggeräumt und andere Stätten freigelegt und sichtbar gemacht. Eine kleine Fotoserie aus Angkor Wat möchte ich hier zeigen. Es war aber trotzdem aufregend dort zu sein und das Spektakel in aller Gelassenheit zu dokumentieren.

Ex Oficina San Pedro de Valdivia

Von Administrator, 5. Mai 2014 11:28

Nicht weit von Calama befindet sich das Minenstädtchen Maria Elena, in dem wir uns auch gleich die erste Nacht unseres Chileurlaubs einquartierten. Touristisch hat es nicht viel zu bieten, doch hier erhielten wir einen Vorgeschmack des heutigen Lebens der Mineros.

Doch nur 20 km weit entfernt fanden wir eine aufgelassene Minenstadt “Ex Oficina Pedro de Valdivia” und hier tauchten wir in das Leben der alten Mineros ein. In diesem ehemaligen Minenstädtchen wurde 34 Jahre lang Salpeter abgebaut. In der Zeit zwischen 1931 und 1996 lebten hier 7000 Einwohner. Das Stadt ist riesig und wirkte teilweise unheimlich. Man kann die Wohnungen der damaligen Arbeiter betreten, teils sind sie schon verfallen, doch die meisten sind noch in guten Zustand. Alte Flaschen und Dosen zeugen noch vom Leben der Mineros und so fühlte man sich komplett in eine andere Zeit zurückversetzt.
Anfangs kamen wir den primitiven Arbeiterhäuschen vorbei, den Hügel hinauf ging es zu Spital und Kirche. Dahinter waren die bereits größeren, mit Palmen umgebenen Häuschen der höhren Schicht anzufinden. Etwas weiter konnte man in das öffentliche Leben eintauchen, Park, der Markt, Schwimmbecken, Post diverse Geschäfte und sogar ein altes Theater ist vorhanden. Unglaublich und all dies versinkt bereits in einer guten 2 cm Staubschicht. Im Hintergrund konnte man die noch heute aktive Salpeterverarbeitungsanalage sehen.

Ausflug zu den schwimmenden Dörfern am Tonle Sap See

Von ritchy, 13. November 2013 14:08

Unser erster Ausflug ging mit Le Sovanna, einem quirligen und umtriebigen jungen Mann zum Tonle Sap See, nach einer Stunde im Tuk Tuk, schifft man sich ein und fährt geruhsame 2 Stunden mit einem Boot zu den im November überfluteten Dörfern. Als wir vor 3 Jahren dort waren, war der See anfang April eine Lacke und eigentlich war von der Schönheit damals gar nichts zu sehen. Allerdings konnten wir so die Aussicht auf die konstruktion der Stelzenhäuser voll geniessen. Der Trip kostet übrigens 20.- $ pro Person. Es ist auch davon abzuraten diese Reise selber zu unternehmen, da die “Bootsmafia” dann die Preise festlegt wie es ihr passt.

Siem Reap und der Tempeltourismus oder “Drink Angkor beer and make your daily donation tour”

Von ritchy, 12. November 2013 15:46

Es quakt und macht wuff, aus meinem Magen könnte auch ein leichtes Zischen kommen. Steht das überhaupt für Schlangengeräusche? Wie du hier schon lesen kannst ist eine Reise nach Kambodscha mit einigen kulinarischen Exoticas verbunden. Die Grillen, die unser Guide bei den Bauten in Sambor Prei Kuk für uns ausgrub haben wir dann doch nicht zu kosten bekommen, obwohl an den Schenkeln wäre vielleicht einiges dran gewesen.

pub street in siem reap

pub street in siem reap

So kurz und bündig der erste Eindruck vom südostasiatischen Königreich, so unvergesslich wird er bleiben. Allerdings muss ich jetzt dazusagen, um die restlichen Provinzen zu besuchen hat unsere Zeit bei weitem nicht gereicht. So blieben wir beschränkt auf Siem Reap, der Touristenhochburg, deren einziger Sinn als Stadt darin besteht, Gäste aufzunehmen, sie durch die verschiedenen Tempelanlagen in Angkor Wat zu schleusen und Abends ein wenig Unterhaltung auf diversen Märkten zu veranstalten. Zu bieten hat Siem Reap, ähnlich wie Bangkok, einiges wenn man sich Massieren lassen will, oder vom Dr. Fish die alten Hautstückchen entfernt haben möchte, vielleicht noch einige Cocktails vor dem zu Bett gehen, auch tägliche live Musik und Khmer Grillerei begegnet man ständig.

nightmarket in siem reap

nightmarket in siem reap

Laut ist Siem Reap, der Smog lässt einem die Augen brennen und es wundert mich nicht wieso Ausländer dort nicht Autofahren dürfen sondern maximal ein Fahrrad mieten. Der Verkehr ist fliessend einfach zu bewältigen, nur darf man eben nicht stehen bleiben. Hierzulande beschwert man sich über die Mariahilferstrasse, dort ist diese Szenerie Alltag und funktioniert tadellos. Ungeübte Europäer brauchen sicherlich eine Eingewöhnungsphase, das gilt auch für die verschiedenen WerbeträgerInnen dort, aber in Jesolo oder Loret de Mar ist es auch nicht anders, und das schöne daran ist

on the corner of the main road - siem reap

on the corner of the main road - siem reap

eigentlich das man ständig um Preise feilschen kann. Dies ist der  Spaszfaktor am Konsumieren und meist bekommt man satte Rabatte und fühlt sich richtig cool dabei.

So auch in den Hotels, vor Ort  kann man da schon mal um 15.- $ weniger bezahlen wenn man es richtig angeht und nicht schon im Netz bucht. Wir sind nach einem etwas durchwachsenen Flug, der Mann von der AUA in Wien, konnte unser Gepäck nicht wie sein Kollege in Siem Reap durchchecken. Was beim Rückflug perfekt geklappt hat wurde beim Hinflug mein kürzester Aufenthalt in Thailand, eine ganze Stunde von der Passkontrolle bis zum erneuten einchecken in Bangkok. Eigentlich recht rasch wenn der Flieger in Wien nicht ein ausgefallenes Wetterradar gehabt hätte wäre alles gemütlicher gelaufen. Wir sind doch noch gut angekommen und mit einem Taxi dann die 7km vom Flughafen in die City, die sich in drei Jahren rasend entwickelt hat, zum Hotel suchen gefahren. Nach 3 Stationen wurden wir fündig, Tangkang Angkor Hotel wurde unsere Adresse. Für 28.-$ mit einem kühlenden Pool und netten Kellnern denen wir beibrachten wie man ein Bier richtig einschenkt. Ein empfehlenswerter Platz. Service wird hier wie auch sonst in Asien sehr hochgehalten und man kann sich vor freundlichen Lächeln kaum mehr erwehren. Dem entsprechend ist auch das buhlen um Trinkgeld, nicht aufdringlich aber mit jeder Geste klar, denn nach wie vor glauben die Leute in dieser Gegend man muss Superreich sein wenn man sich eine Reise hierher leisten kann. Und es bedarf einiger Überzeugungsarbeit um diese falsche Tatsache zu widerlegen. Meist wird in solchen Diskussionen einfach ignoriert was wir als Argument haben, andererseits kann man auch recht vernünftig darüber reden, wie zum Beispiel in Lolei einem aktiven buddhistischen Kloster wo wir mit der dortigen Englischklasse eine Stunde darüber gesprochen hatten. Diese dann tieferen Einblicke, Schüler redeten von SW TV und staunten nicht schlecht als ich berichtete das ich gar keinen Fernseher habe oder wie hoch Mietkosten seien und das für Kambodschaner nicht ganz nachvollziehbare Thema des Heizens im Winter, oder der Mobiltelefonie wie sie in unseren Breitengraden üblich ist waren schon sehr spannend. Dort wurde mir dann auch klar das es eigentlich nur um “donations”  geht, immerzu wird einem eine Spende für was auch immer abverlangt und nach unserer 14 Tägigen Tour glaubte ich schon dieser Artikel müsste

lolei monastery english school

lolei monastery english school

” Drink Angkor beer and make your daily donation tour” heissen. So besserte ich mein Karma auf und stopfte auch Geldscheine in die Box.

Zum Kern der Sache, der Tourismus, der heute besteht wurde und wird hochgeschraubt. Wieviel verträgt Siem Reap und die umliegenden Tempel eigentlich noch davon? Derzeit sind es jährlich etwa 2 Millionen Touristen die in die Tempel pilgern. Meist erledigen sie das innerhalb von 4 Tagen. So sah auch unsere erste Erfahrung dort aus. Die Kambodschanische Regierung allerdings hat den Plan diese Zahl in den nächsten 5 Jahren um 3 Millionen zu erhöhen, wenn man bedenkt das es jetzt zu den meisten Tageszeiten quasi Staus vor den meistbesuchten Orten gibt dann frage ich mich jetzt wohin alle diese Menschen sollten. Wird das ein kleines Disney World auf Tempelbasis, mit schlange stehen vor jedem Einlass, dann wie durch die Achterbahn durchschleusen und hinten spuckt dich der Tempel direkt in die Cafeteria? Ein vorstellbares Szenario?
Derzeit läuft es teilweise faktisch schon so. Individuell etwas anzusehen oder zu unternehmen stösst auch auf Widerstand bei den Tuk Tuk Fahrern. Denn es gibt eben nun mal die von den Franzosen entworfene  Kleine und Grosse Tempeltour. Und wenn man das nicht in der richtigen Reihenfole macht, dann schauen die Fahrer sehr verstört unter ihren Helmen hervor.
Derzeit gibt es in Siem Reap ca. 10.000 Driver, das heisst vom Buslenker bis zum Tuk Tuk Fahrer, eine immense Zahl und meist ausgebucht. Siem Reap hat als Stadt selber 170.000 Einwohner die meist in der Tourismusbranche tätig sind. Natürlich ist das kurzfristig gesehen eine gute Einnahmequelle, unsere Driver kamen meist aus anderen Landesteilen um hier für das laut ihrer eigenen Auskunft Durchschnittsgehalts von 80.-$ zu arbeiten. Gelebt und gespart wird anscheinend nur vom Trinkgeld. Doch wie hoch das ist, darüber redet man nicht. Und als alternative zu einer Fabrik rund um Phom Phen natürlich eine Wohltat, der Arbeit wegen und auch wegen der grossen Aufgeschlossenheit der meisten Menschen, auch wenn man sie nur oberflächlich kennenlernt hat man das Gefühl sie sind neugierig darauf wie die Welt ausserhalb Kambodschas so sein möge. Auch fremdsprachentechnisch war ich des öfteren mal sehr verblüfft, da kommen die 8 jährigen Verkäuferinnen und reden mit dir Deutsch switchen problemlos zu Englisch und wahrscheinlich können die noch 5 andere Sprachen die man selber noch nie gehört hat. An dieser Stelle sei gesagt, ja, es ist ganz normal das man hier für seine Familie arbeiten geht. Schockiert sollte man nicht sein, obwohl manch einer wahrscheinlich ein Problem mit dem Alter der Verkäuferinnen hat. In der ganzen Area Angkor Wat leben an die tausend Familien die sich nur durch die Touristen ernähren können, da wird eben auf alle Resourcen  zurückgegriffen. Möglicherweise ändert sich dieser Kreislauf einmal, derzeit sieht es noch nicht so aus.

tali die bananenverkäuferin

tali die bananenverkäuferin

Vielleicht ändert sich das schon in anderen Stätten, die wir auch besucht haben, die Stille von Koh Ker oder Sambor Prei Kuk war ja ein Genuss für unsere Ohren und die Seele. Hier ist erst etwas im enstehen, Feigenbaumbewachsen und mitten im Dschungel liegt hier quasi unrestauriert die Ältere Hauptstadt des Khmer Reichs. Erste Wiederaufbauarbeiten haben begonnen, aber noch nicht so wie in Angkor wo man mittlerweile Betonsäulen in die Anlagen setzt, die zugegebenermaszen nicht gerade schön aussehen, dafür aber richtig frisch. Gebaut wird voraussichtlich auch ein zweiter Flughafen um der Reisenden aus Japan und Korea willen. China steht dem natürlich um nichts nach. (to be continued…)

We made Holidays in Cambodia with likes and unlikes

Von ritchy, 6. November 2013 08:30

Ritchy

  • ++  Essen – Fresh spring rolls and Mangosalad sowie andere exotische Tiere und Pflanzen
  • +++ Koh Ker
  • +++ Sambor Preih Kuk
  • ++ Wetter
  • ++ Dr. Fish ;) mit Angkor Bier
  • ++ lecker billiges Bier

and now unlike it

  • Ladysir you need a Tuk Tuk
  • allgemeines angequatsche
  • Getschentsche über die Armut

Christina likes

  • Tempel (Koh Ker – Bang Melea – Sambor Prei Kuk – Tha Prom -Banteay Srei)
  • Mangosalad
  • billiges Bier, Drinks und Massagen
  • Hotel Tankang Angkor

Christina unlikes

  • Moaning
  • Angequatsche der VerkäuferInnen und Tuk Tuk Fahrer
  • Lautstärke
  • das Fahrer ständig eine andere Tour als die bestellte verkaufen wollen

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