Nachrichten getagged: reykjavik

Island im Winter

Von Administrator, 6. Januar 2013 21:14

“Ist es da nicht sehr kalt”
“Es ist ja nur dunkel im Winter, oder?”
“Island im Winter, wäre der Süden nicht besser für einen Winterurlaub geeignet?”
“Ma, euch muss es aber in Island gut gefallen haben”

Als wir unser Vorhaben, im Winter nach Island zu fahren, unseren Freunden und Bekannten mitteilten, waren diese Sätze die erste Reaktion, Aber auch ich konnte mich bis vor ca. einem halben Jahr nicht mit diesem Gedanken anfreunden. Doch wurde ich eines besseren belehrt. Denn
- kalt ist es nicht, nicht mehr oder minder als in Österreich zur Winterzeit – solange kein feuchtkalter Wind weht :-)
- dunkel ist es natürlich, aber eigentlich muss man nur richtig planen; man lässt einfach das Mittagessen aus und nützt die hellen bzw. Sonnenstunden :-) aber es stimmt, die Dämmerung setzt gegen 10.00 Uhr ein und die Sonne wirft ihre ersten Strahlen gegen 11 Uhr auf Island, abends muss man mit einem Sonnenuntergang gegen 15.30 Uhr rechnen, doch auch hier, bei Schönwetter hat man auch noch eine Stunde Zeit bis die endgültige Dunkelheit das Land einhüllt.
- Im Winter zieht es die Menschen meist in den warmen Süden, doch wie ich auch zu hören bekam, “Ihr seid anders” und deshalb schlugen wir unsere Zelte für eine Woche im Norden auf.
- Und auch noch einen Kommentar zur letzten Aussage: JA, ISLAND IST EINFACH EINMALIG (schön)

Und zu guter Letzt muss ich sagen, im Winter kostet Island weniger als die Hälfte als im Sommer und die ganztägige Morgen- oder Abendsonne lässt die Insel im hohen Norden gleich in einem anderen, in einem mystischen Licht erscheinen.

1. Tag
Nach Ankunft, wir flogen direkt von München nach Keflavik, wo wir auch unser Auto übernahmen, einen Jimny Suzuki, fuhren wir nach Borganes. Nur 20 km entfernt von dieser Stadt, fanden wir unser ersten Ferienhaus (Skógalsel) vor. Perfekt ausgestattet und natürlich mit Pool im Freien.

2. Tag
Trotz wenig Schlafen, denn wir mussten ja alle Stunden einmal aus dem Fenster sehen, ob wir nicht ein Nordlicht verpasst haben oder ein kurzes Mitternachtsbad im Pool nehmen, führte uns noch in der Dämmerung der erste Weg zum Kraftwerk Deildartunguhver. Dies ist das größte Thermalkraftwerk in Island. Nachdem wir die schöne Morgenstimmunggenossen haben und die Nebelschwaden des heraussprudelnden Heißwassers fotografisch festgehalten hatten, fuhren wir weiter zu  den Wasserfällen Barnafoss und Hraunafossar, die nur einige Meter von einander entfernt liegen. Leider neigte sich der Tag schon bald dem Ende zu und die Abendstimmung sollten wir noch beim Krater in Bifröst genießen können, bevor uns unser wohlig warme Pool empfing.

3. Tag
Geplant war es früh loszufahren um die Halbinsel Snaefellsnes zu umrunden, doch in der Nacht wurde aus dem davor noch liegengebliebenen Schnee Eis. Unser Auto, auf einen kleinen Hang geparkt, konnte Ritchy nur mühsam zur Zufahrtsstrasse fahren und auch die Zufahrtsstrasse, die uns zur Hauptstrasse führen sollte, war mehr zum Eislaufen geeignet als darauf zu fahren. Aber Ritchy’s Fahrkünste und 4WD brachten uns schließlich nach 2 h (für 500m) Zittern meinerseits zur Strasse.
Bereits nach Mittag, wir hatten kostbare Sonnenstunden verloren, fuhren wir Richtung unserem gewünschten Ziel – Snaefellsnes. Hier begrüßte uns der Explosionskrater Eldborg in unglaublichem Licht. Schon bald dahinter konnten wir eigenartige Lichter am Himmel sehen, sie sahen zwar nicht ganz so aus wie die Nordlichter, die wir von Fotos kannten, doch beschlossen wir dieses Lichtspiel einfach als sowas zu bezeichnen.
Abends (15.30 Uhr) kamen wir nach Arnastapi, wo uns die wunderschönen Basaltklippen und -bögen wiedermal beeindruckten.

4. Tag
Im Regen traten wir den Weg zu unserer nächsten Ferienhütte Botn in Hveragerdi an. Davor noch in Borganes zum First Settlement Center, wo uns ein wirklich empfehlenswertes Museum uns über die Geschichte, deren ersten Einwohner und auch über Egill Skalagrimmson (Egil Saga) informierte.
Thingvellir konnten wir nur kurz im Regen ansehen und so ließen wir lieber den Pool in unserer nächsten Unterkunft ein :-)

5. Tag
Ein Muss für jeden Islandreisende ist der Besuch von Geysir und Gullfoss. Auf den Hinweg kann man noch den Krater Kerid betrachten, dessen See bereits gefroren war.
Der Strokkur spie wie eh und je, mal größer mal kleiner, egal es bleibt immer eine Attraktion, die man gerne sieht. Auch der nur wenige km entfernte Gullfoss bot einen schönen Anblick. Die Seiten des mächtigen Wasserfalls waren vereist, das diesem gewaltigen Gebirgsfluss, der hier über 2 Felsen gute 70 m fällt, noch beeindruckender wirken ließ.

6. Tag
Nachdem wir doch einen recht kälteren Tag hinter uns hatten (Wind und die Wassertröpfen, die uns Strokkur und Gullfoss entgegenschleuderten, ließen uns da schon etwas zittern), machten wir uns zu einem Heißtemperaturgebiet auf, nach Seltún auf der Halbinsel Reykjanes.
Zuvor entdeckten wir noch einen schwarzen Strand mit angespülten Eisstücken, an dem wir Fotografen wieder herrliche Bilder witterten.
Nach einem Rundgang im farbenprächtigen Seltún, man kommt sich fast vor wie auf einer Farbpalette eines Malers, fuhren wir zum Kleifarvatn, einer der tiefsten Kraterseen Island. Der Rauch zweier Fumerolen bahnt sich seinen Weg an die Wasseroberfläche und die untergehende Abendsonne machte dieses Schauspiel perfekt.

7. Tag
Ein Abstecher in die Hauptstadt Islands, Reykjavik, stand am Programm, wo wir noch unsere letzten Weihnachtsgeschenke ergatterten. Geplantes Fisch- und Meeresfrüchteessen mussten aber wegen den wunderschönen Sonnenstunden gestrichen werden, denn diese Stimmung mussten wir in der Natur genießen. Was sich auch mehr als gelohnt hat.
Und zu Guter Letzt, als wir jegliche Hoffnung auf ein “richtiges” Nordlicht bereits aufgegeben hatten, sollte uns gegen Mitternacht in der Weihnachtsnacht ein hellleuchtender Mond mit einer perfekten Corona empfangen. Ein bizarrer Anblick, sowas habe ich noch nie gesehen. Nachdem wir unsere Fotosucht befriedigt hatten, genossen wir diesen Anblick noch im heißen Pool bei Sekt weiter und stießen so auf Weihnachten an.

8. Tag
Der letzte Tag in Island, diesen wollten wir noch gemütlich beim Heißtemperaturgebiet Gunnuhhver und danach im Touristenbad Blaue Lagune genießen. Ein eisiger Wind wehte und die Wassertropfen, die aus den Fumerolen und dem Krater strömten, ließen unsere Finger und Gesicht einfrieren. Durchfroren standen wir da, in einem vulkanisch aktiven Gebiet, dass 120° heißes Wasser aus der Erde befördert.
Die Blaue Lagune, sowie auch alle Restaurants und Bars (sogar die in unserem 4-Sterne-Hotel!) in Kevlavik waren geschlossen und so irrten die paar Touristen durch die Straße (bishin zu Flughafen) vergebens um etwas Ess/Trinkbares aufzutreiben. Am 25. Dezember ist sogar der Klagenfurter Flughafen belebter als der Internationale Flughafen von Island. Um 17 Uhr öffnete dann ein Restaurant – ein Burger- und Sandwichladen, der die verhungerten Touristen sättigen sollte. Wir begossen danach den letzten Abend in Island traditionell mit Bier und Brennivin :-)

Iceland in numbers – from area to waterfalls

Von ritchy, 3. September 2012 13:37

Ein bisschen Statistik muss sein

Area Iceland: 103000 Km²
Capital Reykjavik: 1000 Km²
Farmland area: 23800 Km²
Lakes, dams: 2757 Km²
The total area of glaciers: 11922 Km²
Waste land areas, desert: 64538 Km²
The length of the coast of Iceland: 4970 Km

The highest mountains of Iceland:
Hvannadalshnjúkur: 2119 m n.m.
Hvannadalshnjúkur or Hvannadalshnúkur is located on the northwest edge of the hill Örafajökull in Skaftafell National Park.
Bárðarbunga: 2000 m n.m.
Active volcano Bárðarbunga is the second largest mountain Iceland, situated in the Glacier Vatnajökull Kverkfjöll: 1920 m n.m.
Mountain glaciers on the northern outskirts of Vatnajökull
Snæfell: 1833 m n.m.
Hofsjökull: 1765 m n.m.
Herðubreið: 1682 m n.m. the mountain of the Icelanders
Eiríksjökull: 1675 m n.m.
Eyjafjallajökull: 1666 m n.m.
Tungnafellsjökull: 1540 m n.m.
Kerling: 1538 m n.m.
Þorvaldsfell in Askja: 1510 m n.m.
Hekla: 11491 m n.m.

The biggest glaciers in Iceland:
Vatnajökull: 8.300 Km²
Vatnajökull is the largest glacier Iceland, situated in the southeastern part of the island and takes up more than 8% of the area. It is also the largest glacier in Europe.
Langjökull: 953 Km²
Hofsjökull: 925 Km²
Mýrdalsjökull: 596 Km²
Drangajökull: 160 Km²
Eyjafjallajökull: 78 Km²
Tungnafellsjökull: 48 Km²
Þórisjökull: 32 Km²
Eiríksjökull: 22 Km²
Þrándarjökull: 22 Km²
Tindafjallajökull: 19 Km²
Torfajökull: 15 Km²
Snæfellsjökull: 11 Km²

The largest lakes of Iceland:
Þórisvatn: 83-88 Km²

Þórisvatn is the largest lake in Iceland, on the river Þjórsá.
Þingvallavatn: 82 Km²
Lögurinn: 53 Km²
Mývatn: 37 Km² (mosquito Lake)
Hvítárvatn: 30 Km²
Hóp: 30 Km²
Langisjór: 26 Km²

The longest and largest rivers of Iceland:
Þjórsá: 230 Km, the average flow rate is 390 m³ / s
Þjórsá River is the largest and longest river Iceland. Sources of the river to plateau in cental part of the island. The flow creates numerous waterfalls. On the inflow Fossá is waterfall Háifoss high 122 m, which is the second highest on the island. Þjórsá River estuary into the Atlantic Ocean. The flow is built medium-sized hydro Búrfellsvirkjun.
Jökulsá/Fjöllum: 206 Km
Ölfusá/Hvítá: 185 Km
Skjálfandafljót: 178 Km
Jökulsá/Dal: 150 Km
Lagarfljót: 140 Km
Héraðsvötn: 130 Km
Blanda: 125 Km
Fnjóská: 117 Km
Hvítá in Borgarfjörður: 117 Km
Kúðafljót: 115 Km
Markarfljót: 100 Km

The highest waterfalls Iceland:

Glymur – on the river Botnsá, height of 190 m
Háifoss – on the river Fossá, height of 122 m
Hengifoss – on the river Hengifossá, height of 110 m
Seljalandsfoss – on the river Seljalandsá, height of 65 m
Skógafoss – on the river Skógá, height of 62 m
Dettifoss – on the river Jökulsá á Fjöllum, height of 44 m
Gullfoss – on the river Hvítá, height of 32 m
Hrauneyjafoss – on the river Tungnaá, height of 29 m
Hjálparfoss – on the river Fossá, height of 13 m
Reykjafoss – on the river Svartá in Skagafjör?ur, height of 13 m
Goðafoss – on the river Skjálfandafljót, height of 12 m

All these numbers an statistics are from www.lmi.is

What to do when you get lost in Iceland…

Von ritchy, 27. August 2012 18:37

Do you know, what you have to do when you get lost in an Icelandic forest?

Don`t panic!

Just stand up!

Einige hilfreiche links zu Island – some useful links to Iceland

Von ritchy, 31. Juli 2012 04:01

http://bikingiceland.com/de/
http://www.islandprotravel.de/
www.islanderlebnis.de

http://www.spotcatch.net/reiseberichte/249-island-rundreise-tour Tolle Fotos und Reisebericht!

http://www.iceland.de/index.php?id=631
http://zauber-des-nordens.de/?cat=38

http://www.rm-motorradreisen.de/motorradreisen/motorradreisen-island/island-fly-drive.html

http://www.dive.is Tauchen in Island

http://www.vegagerdin.is
Islands Strassen und ihr Zustand
http://www.vegagerdin.is/english/road/ Alle Bergstrassen und Strassenverhältnisse

http://www.icelandreview.com/
Nachrichten in Englisch

http://www.nat.is/auglysingar/bonus_store_iceland.htm Bònus Supermarkt Standorte
http://www.bonus.is/ Bonus Supermarkt
http://deis.dict.cc/?s=montag Wörterbuch

http://www.volcanodiscovery.com/iceland.html vulkane in island
http://www.northiceland.is/ ifos
http://www.nordursigling.is/boka-ferd/ Wale beobachten in Húsavík

http://de.visiticeland.com/ReiseInfo/Inlandverkehr/Leihwagen/ autovermieter
http://www.katla-travel.is/home.html nice infosite

http://i.ja.is/map/#x=413216&y=385634&z=3&services=8 karte Islandkarte mit Tankstellen, Camping, Schwimmen, Medizinische Einrichtungen….

http://icelandy.de
Einige Erklärungen über Verkehr und Umwelt
http://live.mila.is Live Kameras von Touri Hotspots

Bücher mit und ohne isländischer Beteiligung , aber alle über Island..

Live Cam from blaa-lonid – der Blauen Lagune

http://en.vedur.is/ Wetter und Erdbeben

http://www.happycampers.is/ Wie der Name schon sagt

http://www.vikingaslodir.is/mietwagenreisen-island/64-island-mietwagen-perlen.html eine Route

http://www.oanda.com Währungsrechner

http://www.bonus.is/  Islands Billigsupermarkt

http://www.camping.info/island/campingplaetze Campingplätze

http://www.campingcard.is/     Campingcard, sicher sehr brauchbar, vor Ort sind wir aber draufgekommen das es nur Sinn macht wenn man eine Großfamilie und/oder Langzeiturlauber ist.

Panorama Theme by Themocracy